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Die Künstler

Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen nahezu alle Künstler in fünf Kategorien vor, die seit 2006 bei den Kulturwochen Hauzenberg zu sehen, zu hören und zu bewundern waren. Wenn vorhanden, haben wir auch auf die Webseiten der Künstler verwiesen, über die Sie sich noch intensiver informieren können.

Solisten

Benjamin Engeli

Benjamin Engeli

Benjamin Engeli zählt zu den vielseitigsten Pianisten der jungen Generation. Er musiziert in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London, der Hamer Hall Melbourne, dem Teatro Municipal Rio de Janeiro, dem Oriental Arts Center Shanghai oder dem Konzerthaus Wien. Als Solist konzertiert er mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau oder dem Tonhalle Orchester Zürich.

Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet er sich mit Begeisterung der Kammermusik: als Mitglied des Tecchler Trios gewann er 2007 den ARD-Musikwettbewerb in München, inzwischen führt er mit dem Gershwin Piano Quartet, dem Zurich Ensemble und verschiedenen anderen Formationen eine weltweite Konzerttätigkeit. Seit 2009 ist er als Dozent für Kammermusik an der Hochschule für Musik in Basel tätig, und seit 2013 leitet er eine Klavierklasse am Landeskonservatorium V orarlberg in Feldkirch.

Benjamin Engeli stammt aus einer Musikerfamilie und begann schon früh, sich für die verschiedensten Instrumente zu begeistern. Er studierte zuerst Horn, konzentrierte sich aber bald auf sein Hauptinstrument Klavier und wurde dabei zu einem grossen Teil von Adrian Oetiker an der Musikakademie Basel ausgebildet. Weitere Studien folgten bei Homero Francesch, Lazar Berman, Maurizio Pollini und Andràs Schiff.

 
Anna Veit

Anna Veit

1982 geboren und aufgewachsen in Kramersdorf/Niederbayern, finden ihre ersten musikalischen Begegnungen an der Orgel, am Kontrabass und auf volksmusikalischem Gebiet statt. Prägende Erfahrungen sammelt sie am Klavier bei Elisabeth Rehaber und Peter Walchshäusl.

2001 führt ein Schulmusikstudium sie an die Hochschule für Musik und Theater München, wo sie mit den instrumentalen Schwerpunkten Klavier und Kontrabass u. a. bei Prof. Martina Bauer, Prof. Gottfried Hefele, Matthias Weber und Gabriele Kaiser studiert.

Gemeinsam mit Studienkollegen tritt sie für die Organisation YEHUDI MENHUIN – LIVE MUSIC NOW erst in München, später in Wien auf.

Neben Aktivitäten auf dem Konzertpodium im orchestralen und kammermusikalischen Bereich erweitert sie ihr musikalisches Spektrum auch in a capella Formationen aller Stilrichtungen und schnuppert mit der Band FLEZ ORANGE auf den Kleinkunstbühnen Bayerns erste Bühnenluft.

Im Herbst 2005 wird sie am Konservatorium Wien in die Abteilung Musical/Operette/Chanson aufgenommen und absolviert eine Ausbildung in den Sparten Schauspiel, Gesang und Tanz u. a. bei Erhard Pauer, Isabella Fridtum sowie in der Opernklasse von Manfred Equiluz und bei Previn Moore, für die sie im Juni 2009 ihr Diplom mit Auszeichnung erhält. Bereits während des Studiums wird sie engagiert vom Theater der Jugend Wien, dem Schlosstheater Schönbrunn und den Vereinigten Bühnen Wien.

Die Jury des deutschen Bundesgesangswettbewerbs Berlin zeichnet sie 2007 mit dem ersten Preis in der Kategorie Chanson aus. Daraufhin bringt sie im Sommer 2008 ihr erstes solistisches Projekt IMMER WENN ES REGNET zusammen mit ihrem Lehrer und musikalischen Partner Lior Kretzer auf die Bühne. Beim internationalen MUT Wettbewerb für musikalisches Unterhaltungstheater in Klagenfurt erhält sie im Juni 2009 den dritten Preis und den Publikumspreis. Intendant Josef Köpplinger engagiert sie daraufhin ans Stadttheater Klagenfurt für die Produktion SWEENEY TODD.

Im Sommer 2009 holt Hermann van Veen sie als Darstellerin von LangLang, Gertrud und als Pierrot in seinem Stück OP EEN DAG IN SEPTEMBER an die Waldbühne Detmold.

2010 wird Anna Veit gemeinsam mit Michael Gumpinger am Klavier mit ihrem neuen Programm ICH WARTE erstmals im Off-Broadway-Theater München zu sehen sein, bevor eine weitere Produktion von Josef E. Köpplinger sie an die Volksoper Wien führt.

 
Jörg Widmann

Jörg Widmann

Jörg Widmann wurde 1973 in München geboren. Er absolvierte sein Klarinettenstudium zunächst an der Hochschule für Musik in München bei Gerd Starke und später bei Charles Neidich an der Juilliard School in New York. Seine große Passion ist die Kammermusik. Er musiziert regelmäßig mit Partnern wie Tabea Zimmermann, Heinz Holliger, András Schiff, Kim Kashkashian, Hélène Grimaud und Christine Schäfer.

Als Solist ist er Gast bei bedeutenden Orchestern im In- und Ausland und konzertierte mit Dirigenten wie Christoph von Dohnányi, Sylvain Cambreling, Christoph Eschenbach und Kent Nagano.

Mehrere Klarinettenkonzerte sind ihm gewidmet und durch ihn uraufgeführt worden: Mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte er 1999 die ›Musik für Klarinette und Orchester‹ von Wolfgang Rihm und 2006 mit dem WDR Sinfonieorchester ›Cantus‹ von Aribert Reimann. An der Hochschule für Musik Freiburg hat Jörg Widmann seit 2001 eine Professor für Klarinette inne und seit 2009 eine Doppelprofessur für Klarinette und Komposition.

Im Alter von elf Jahren begann Widmann Kompositionsunterricht bei Kay Westermann zu nehmen. Seine Kompositionsstudien setzte Widmann später bei Wilfried Hiller und Wolfgang Rihm fort. 1999 erhielt er für seine kompositorischen Leistungen den Belmont-Preis für zeitgenössische Musik der Forberg-Schneider-Stiftung, im Jahr 2002 den Schneider-Schott-Musikpreis und den Paul-Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein-Festivals. Im Jahr 2003 erhielt er einen der begehrten Förderpreise der Ernst von Siemens Musikstiftung und den Ehrenpreis der Münchner Opern-Festspiele. Seine Oper »Das Gesicht im Spiegel« wurde von der Fachjury der Zeitschrift ›Opernwelt‹ zur wichtigsten Uraufführung der Spielzeit 2003/04 gewählt. In derselben Spielzeit war er ›composer in residence‹ bei den Salzburger Festspielen. 2004 wurde Widmann der Arnold Schönberg-Preis des Arnold Schönberg-Centers Wien und des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin verliehen. 2006 erhielt Widmann den Kompositionspreis des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg für die bemerkenswerteste Uraufführung der Donaueschinger Musiktage 2006 sowie den Claudio-Abbado-Kompositionspreis der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. 2007 wurde ihm der Musikpreis der Christoph und Stephan Kaske-Stiftung zuerkannt.

Zentral im kammermusikalischen Schaffen stehen seine Streichquartette: I. Streichquartett (1997), gefolgt von Choralquartett und Jagdquartett, das 2003 durch das Arditti Quartet uraufgeführt wurde. 2005 komplettierten die Uraufführungen von IV. Streichquartett und von Versuch über die Fuge (V.Streichquartett mit Sopran) durch Juliane Banse und das Artemis-Quartett die Werkreihe, die als ein großer Quartettzyklus gedacht ist.

Für großes Orchester hat Widmann eine Trilogie über die Projektion vokaler Formen auf instrumentale Besetzungen konzipiert. Sie besteht aus den Werken Lied (uraufgeführt 2003 und auf CD eingespielt von den Bamberger Symphonikern mit Jonathan Nott), Chor (uraufgeführt 2004 vom Deutschen Symphonie-Orchester mit Kent Nagano) und Messe, das im Juni 2005 von den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Christian Thielemann zur Uraufführung gebracht worden ist. Im Herbst 2005 folgte die Uraufführung von Labyrinth durch das Deutsche Sinfonie-Orchester Berlin unter Kent Nagano. 2007 haben Pierre Boulez und die Wiener Philharmoniker Widmanns neues Orchesterwerk Armonica, sowie Christian Tetzlaff und die Junge Deutsche Philharmonie unter der Leitung von Mafred Honeck das Violinkonzert uraufgeführt. Im Februar 2008 gelangte das neue Orchesterwerk Antiphon durch Paavo Järvi und das hr-Sinfonieorchester Frankfurt zur Uraufführung. Im Mai folgte der Klavierzyklus Elf Humoresken, den Yefim Bronfman im Auftrag der Carnegie Hall in New York aus der Taufe hob. Für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons entstand ein neues Orchesterwerk, das in München, Nürnberg, Wien und New York aufgeführt wurde (UA September 2008).

Im März und April 2008 befand sich Widmann auf einem durch das Siemens Arts Program geförderten Arbeitsaufenthalt in Dubai. Das kompositorische Ergebnis wird bei der Uraufführung in Berlin im Mai 2009 unter dem Titel Dubairische Tänze zu hören sein.

Als Klarinettist ist Jörg Widmann in der Saison 2008/2009 u. a. zu Gast beim SWR Sinfonieorchester Freiburg, beim Orchestre National de Lyon, beim Kammerorchester Basel und bei der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken. Beim Schleswig Holstein Musik Festival sowie beim Lucerne Festival wird er im Sommer 2009 Artist in Residence sein. Die Schwetzinger Festspiele bringen ein ausführliches Komponistenportrait von und mit ihm. Gemeinsam mit Anselm Kiefer arbeitet Jörg Widmann derzeit an einem Projekt für Opéra National de Paris zum zwanzigjährigen Bestehen der Opéra Bastille.

Widmann ist Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin und ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Freien Akademie der Künste Hamburg (2007) und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste (2007).

Jörg Widmann lebt und arbeitet in Freiburg.

 
Quique Sinesi

Quique Sinesi

Der argentinische Gitarrist Qique Sinesi wurde 1960 in Buenos Aires geboren und gilt als einer der bedeutendsten Gitarristen Argentiniens.

Seine Musik, basierend auf Elementen von Tango und Folklore seines Landes, enthält Elemente von Jazz, Improvisation, Klassik- und Weltmusik.

Bedeutende Projekte waren die Arbeit mit Dino Saluzzi und der Gruppe Afromba Magica, mit Charly Mariano (CD: “Tango para Charly“) und das Projekt »New Tango Duo« mit Pablo Ziegler (Ex-Pianist des Astor Piazolla Quintetts). Als Solist hat er mehrere CDs aufgenommen und spielte bei vielen Festivals auf der ganzen Welt.

 
Dieter Ilg

Dieter Ilg

Der 44jährige deutsche Kontrabassist Dieter Ilg, Dozent für Jazzkontrabaß an der Musik- hochschule Freiburg, zählt heute zu jener Handvoll europäischer Spitzenmusiker, die es verstehen, in jedes Projekt einen unverkennbaren musikalischen Beitrag einfließen zu lassen.

Immer versteht es Ilg seine Funktion als Bassist und Fundament des musikalischen Geschehens mit einer grazilen Leichtigkeit und Ausdrucksstärke zu verbinden, die sich den instrumentaltechnischen Schwierigkeiten des Kontrabasses zu entziehen scheint. Die geheimnis- volle Einheit mit seinem Instrument ist einzigartig. Seine virtuose, individuelle und leidenschaftliche Stimme ist ein kostbarer Beitrag im internationalen Jazz geworden.

 
Charlie Mariano

Charlie Mariano

Jazz, die Musik diesen Jahrhunderts, hat sich zu einer weltumspannenden künstlerischen und kreativen Kraft entwickelt. Trugen meist amerikanische Musiker in vergangenen Jahrzehnten ihre Botschaft rund um die Erde, haben inzwischen Musiker aller Länder ihre eigene kulturelle Identität in den Jazz hineingebracht und zu einer neuen Musik verbunden, die nach wie vor alle Elemente des Jazz und damit zurecht seinen Namen trägt.

Einer der wichtigsten Exponenten dieser Entwicklung, der bis heute einer der besonderen Botschafter des Jazz ist und auf einfühlsame Weise seine Musik vielen, vor allem jungen Musikern in der Welt vermittelt hat, ist der Alt - und Sopransaxofonist Charlie Mariano.

1923 als Sohn italienischer Einwanderer aus den Abruzzen in Boston/USA geboren, wuchs er in einer Umgebung auf, in der die europäische Kultur mit der der neuen Welt aufeinandertraf. d mie Musik der alten Welt, vor allem die italienischen Opern liebt er noch heute.

Unter dem Einfluß von Johnny Hodges und Charlie Parker lernte er bei Joe Viola am Schillinger House in Boston, aus dem später die Berklee College of Music hervorging.

1950 nahm er mit Jaki Byard und Herb Pomeroy seine ersten Schallplatten auf, 1953 übernahm er den Platz von Lee Konitz im Orchester von Stan Kenton, wo er bis Ende 1955 blieb. Bis 1958 spielte er an der Westküste vor allem mit Frank Rosalino und Shelly Manne, um dann nach der Heirat mit der japanischen Pianistin Toshiko Akiyoshi ein eigenes Quartett zu gründen. 1962 spielte er mit Charlie Mingus und war an den Aufnahmen von »The Black Saint and The Sinner Lady« und »Mingus, Mingus, Mingus« beteiligt. Bis 1965 lebte er in Japan, um dann nach Boston ans Berklee College of Music als Lehrer zurückzukehren.

Viele Reisen brachten ihn in dieser Zeit um die Welt, so drei Tourneen mit Astrud Gilberto nach Japan, im Auftrag der amerikanischen Regierung nach Malaysia und im Jahre 1973 nach Südindien, wo er sich mit der traditionellen indischen Musik auseinandersetzte und die Nasdawaram, ein indisches, oboeähnliches, schwer zu spielendes Instrument lernte.

Seit den siebziger Jahren lebte er überwiegend in den Niederlanden und die letzten 10 Jahre in Köln, das er wegen seines offenen, kulturellen und urbanen Klimas besonders schätzt.

Nachdem er zunächst auch intensiv in Kontakt mit Gruppen aus der Rockszene wie Embryo kam, spielte er in den folgenden Jahren mit einer großen Zahl unterschiedlicher Musiker, so z. B. Jasper van’t Hof und Philip Catherine, Pork Pie, Toto Blanke’s Electric Circle, Eberhard Weber’s »Colours«, Wolfgang Dauner und Dino Saluzzi sowie von 1977 bis 1993 das »United Jaz z & Rock Ensemble«.

Immer wieder trifft er mit Musikern aus anderen Kulturkreisen zusammen, mit denen ganz besondere Werke entstehen, vor allem mit dem südindischen Karnataka College of Percussion oder dem libanesischen Oud-Spieler Rabih Abou-Khalil.

Auch erfolgreiche Tourneen mit Konstantin Wecker und Aufnahmen mit Herbert Grönemeyer schließt seine musikalische Konzeption ein.

Eine grosse Zahl von bedeutenden Schallplatten und CDs (besonders sei erwähnt die von Dieter Ilg produzierte CD »Savannah Samurai« des Charlie Mariano Quartets )und seit 1997 auch ein in mehreren Fernsehstationen gesendeter Film, »Charlie Mariano’s Jazz World«, dokumentieren seinen Weg, sein Spiel auf dem Saxophon, seit mehr als fünfzig Jahren unverkennbar in seiner Virtuosität, seiner Poesie und Lebensfreude. Er ist Freund, Lehrer und Förderer unzähliger Musiker auf der Welt.

 
Christian Willisohn

Christian Willisohn

Christian Willisohn zählt heute zu den herausragenden Persönlichkeiten der Musikszene. Wo immer er auftritt, werden ihm von Presse und Publikum höchste Musikalität, Kreativität und eine überlegene Virtuosität bescheinigt.

Der Pianist und Sänger geht mit seinen Kompositionen von den ursprünglichen Wurzeln des Blues aus und führt seine Zuhörer vom Grundgedanken zu den unzähligen Facetten dieser Musik.

Auf Festivals wie Montreux, Ascona, Nyon, Luzern, Kopenhagen, Breda, Burghausen, Wien, München, Hamburg, Lyon, Paris, Zypern, Chicago, New Orleans, Sydney, Auckland, etc. erspielt er sich eine große Fangemeinde.

Christian Willisohns musikalische Karriere beginnt 1980 in der Münchner Clubszene. Neben immer mehr werdenden Auftritten in Deutschland engagiert ihn ab Mitte der Achtziger Jahre der legendäre Züricher Blues Club Limat Quai 82 als Pianist und Leiter der Rhythmusgruppe von Stars wie Zora Young, Aron Burton, Margie Evans, Louisiana Red u. a.

So entstehen zahlreiche Kontakte zur amerikanischen Bluesszene und 1987 die erste Tour in den USA mit Zora Young, wo er die Chance hat, mit Junior Wells, Buddy und Phil Guy, Johnny LittleJohn, Sunnyland Slim und Homesick James bei nächtelangen Jam Sessions zu musizieren und den Chicago Blues zu verinnerlichen.

Danach folgen Plattenaufnahmen und eine Tournee durch die Schweiz mit der Bluesband »The Raindogs« und Aron Burton, Projekte mit Vince Weber und Torsten Zwingenberger und zahlreiche Festivalauftritte mittlerweile in ganz Europa.

Als Meilenstein in seiner Karriere bezeichnet Willisohn die Freundschaft und Zusammenarbeit mit Lillian Boutté, die er 1988 beim Kemptener Jazzfrühling kennenlernt. 1991 fliegt Christian Willisohn zu ihr in ihre Heimatstadt New Orleans und die beiden nehmen in Allen Toussaints »Sea Saint Studios« mit der Fats Domino Rhythm Section (Irving Charles und Smokey Johnson) und Thomas L’Etienne ihr erstes gemeinsames Album »Lipstick Traces« auf.

Die beiden touren während der folgenden Jahre viel durch Europa, die USA, Australien und Neuseeland, und immer wieder zieht es Christian Willisohn nach New Orleans, wo er die verschiedenen musikalischen Einflüsse der Stadt »einatmet« und sie Teil seines ganz persönlichen Stils werden lässt. So entsteht Anfang der 90er Jahre die »New Rhythm ’n Blues Band« (mit Rick Holländer drums, Rocky Knauer bass, Nick Woodland guitar, Stephan Holstein sax, cl, Ludwig Seuss organ) mit fast ausschließlich eigenen Kompositionen, in denen sich die Erfahrungen der vergangenen Jahre deutlich wiederspiegeln.

Ein weiterer markanter Punkt in seinem Leben ist die Zusammenarbeit mit dem holländischen Saxophonisten Boris Vanderlek, der sich als kongenialer Duo-Partner erweist.

Um dem Nachwuchs dieses Genres den Weg zu erleichtern, produziert er 1995 zusammen mit Prof. Herbert Wiedemann von der HdK Berlin ein Lehrbuch für Blues und Boogie Piano und gibt zahlreiche Workshops in Deutschland, England und der Schweiz.

1996 gründet er zusammen mit dem Klavierbaumeister Rainer Schmidt das Plattenlabel ART BY HEART, unter dessen Namen er auch Alben anderer Künstler produziert.

Bei seinem zweiten Aufenthalt in Neuseeland stellt er mit einem seiner größten Idole, dem US-Gitarristen Amos Garrett, eine Band für das Waiheke Jazzfestival zusammen. Das Zusammenspiel mit diesem Ausnahmemusiker beeinflusst Willisohns weiteres kreatives Schaffen.

2003 entsteht in Zusammenarbeit mit Jacques Berndorf, dem meistgelesenen Krimiautor deutscher Zunge, die Hörbuch-CD »Otto Krause hat den Blues«. Ein Bluesmärchen der besonderen Art, eine eindringliche Liebesgeschichte. Seither sind die beiden regelmäßig zusammen auf Tour.

In Zusammenarbeit mit der Firma Bowers & Wilkins, dem führenden Hersteller für High End Lautsprecher, nimmt er im September 2004 für Stockfisch Records seine erste SACD im Direct Cut Verfahren auf. Für Aufnahmetechnik und die Produktion zeichnet der deutsche Studiopapst, Günther Pauler verantwortlich.

Im folgenden Jahr startet Bowers & Wilkins die »Nautilus Tour 2005« mit Christian Willisohn als Solokünstler. Durch die Beschallung mit 4 der neuen Nautilus 801 High End Boxen wird jedes der 20 Konzerte zum außergewöhnlichen Klangerlebnis.

Bisherige Fernsehmitschnitte ARD, ZDF, ORF, BR, RTL, SAT 1, 3sat, SWR, Deutsche Welle TV, Onyx, CoxTV/New Orleans, M eins …

 
Professor Thomas Kerbl

Professor Thomas Kerbl

Prof. Thomas Kerbl wurde 1965 geboren und seine Karriere begann bereits in frühen Jahren im Hauptfach Klavier. Parallel zu seinem Klavierstudium am Brucknerkonservatorium, das er damals jüngster Kandidat mit 17 Jahren mit »Auszeichnung« abschloss begann eine umfangreiche Konzerttätigkeit als Solist und Liedbegleiter. Neben Klavierkonzerten von Mozart bis Martinu, über 500 Liederabende im europäischen Raum waren es vor allem die 16 Abende der zyklische Gesamtaufführung des gesamten Klavier-, Kammermusik- und Liedwerkes von Claude Debussy, welche 1986/87 den damals knapp 20 jährigen Künstler große Anerkennung brachte.

Am ehemaligen Brucknerkonservatorium wurde ihm mit 27 Jahren die Leitung der Lied- Oratoriumklasse anvertraut. Die Anton Bruckner Privatuniversität Linz ernannte ihn 2005 zum Direktor des »Institutes für Gesang und Stimme«; zudem leitet er beide Masterstudienrichtungen; jene für »Lied und Oratorium« und das neue »Opernstudio«.

Zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhielt der Künstler bisher, darunter den begehrten »Bühnenkunstpreis des Landes OÖ«.

Seit 1995 intensivierte sich die Arbeit als Dirigent und bildet mittlerweile, neben einer intensiven Franz Schubert Forschung den künstlerischen Schwerpunkt in der Arbeit von Thomas Kerbl.

 
Ingo Ingensand

Ingo Ingensand

Ingo Ingensand stammt aus Hannover, wo er schon mit 12 Jahren ein Stipendium für Komposition bei Professor Alfred Koerppen erhielt. In Berlin studierte er an der Hochschule für Musik Dirigieren, Klavier, Komposition, Fagott, Violine und Gesang.

Wichtige Lehrer waren die Dirigenten Herbert von Karajan, Carl Melles, Zubin Mehta und die Komponisten Erhart Großkopf und Boris Blacher.

Danach ging Ingo Ingensand längerfristige Bindungen mit den Opernhäusern in Heidelberg, Basel, Köln und Linz ein.

Gastdirigate führten ihn durch ganz Europa und zu Festivals in Italien, Spanien, Tschechien, Österreich und Deutschland.

Konzerte, CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen brachten ihn u. a. ans Pult des SWR Rundfunkorchesters, der Slowakischen Philharmonie Bratislava, des Orchesters der Komischen Oper Berlin und des Gürzenich-Orchesters Köln.

Besonders gern widmet er sich der Jugend, sei es in Jugendkonzerten, als Gastdozent in Winterthur und Zürich oder in seiner Dirigierklasse an der Anton Bruckner Privatuniversität, wo er auch mit dem Orchester arbeitet.

Einen Schwerpunkt in seinen Programmen bildet die Musik des 20. Jahrhunderts. Von September 2000 an war Ingo Ingensand 2 Jahre künstlerischer Leiter des Bruckner Orchesters Linz, dessen Resident Conductor er jetzt ist.

 
Alexandra Muhr

Alexandra Muhr

Studium am Richard Strauss Konservatorium München und am »Mozarteum« in Salzburg. Nach Teilnahme an der Orchesterakademie München, im BR-Sinfonie-orchester und bei den Münchner Philharmonikern, war sie Stipendiatin der Herbert-von-Karajan-Stiftung der Berliner Philharmoniker.

Von 1999 bis 2001 stellvertretende Soloflötistin im Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks Leipzig, dann kurzzeitig Mitglied im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg.

Anschließend konnte sie in ihrer Heimat eine Stelle beim Münchener Rundfunkorchester antreten.

 
Bernhard Peschl

Bernhard Peschl

Bernhard Peschl ist stv. Solotrompeter der Münchner Philharmoniker unter GMD Christian Thielemann. Zuvor war er bei der Staatsoper Hamburg, beim Staats-orchester München unter GMD Zubin Metha sowie beim Münchner Rundfunkorchester beschäftigt.

Neben zahlreichen Aushilfstätigkeiten in anderen renommierten Orchestern Deutschlands ist er mittlerweile auch als Solist bei professionellen Orchestern wie den Nürnberger Symphonikern anzutreffen.

 
Konrad Peschl

Konrad Peschl

Konrad Peschl lebt in Hauzenberg und studierte bereits mit 14 Jahren im Hauptfach Tuba als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Von 1990 bis 1994 erhielt er Unterricht bei Prof. Manfred Hoppert. Anschließend besuchte er die Meisterklasse an der Hochschule, welche er mit Auszeichnung absolvierte. In dieser Zeit gewann Konrad Peschl zahlreiche Preise auf Regional-, Landes- und Bundesebene beim Wettbewerb Jugend musiziert.

Es folgte ein erster Preis beim Europawettbewerb »Grand duc adolphe« in Luxemburg und der Jugendkulturpreis der Stadt Passau.

1999 begann er seine Ausbildung als Bariton an der Musikschule Passau. Ein Jahr später folgte dann das Studium an der HfM in München bei Prof. Greenberg.

2003 wechselte er an die Anton Bruckner Universität nach Linz, wo er Schüler von Robert Holzer war. Als Sänger hat er bisher hauptsächlich als Lied und Oratoriensänger in zahlreichen Liederabenden auf sich aufmerksam gemacht. Außerdem war er mit Produktionen wie King Arthur, Don Giovanni und der Uraufführung von W. Hillers Oper Pinocchio am Prinzregententheater zu hören.

Er besuchte Meisterkurse bei Dietrich Fischer – Dieskau und Barbara Bonney.

 
Thomas Helm

Thomas Helm

Thomas Helm wurde 1977 in Meiningen geboren. Von 1999 bis 2001 besuchte er die Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen mit dem Hauptfach Gesang.

Seit Oktober 2001 studiert er Gesang an der Münchener Hochschule für Musik und Theater bei Gabriele Kaiser. Erste Bühnenerfahrung sammelte er in Francesco Cavallis »La Didone« und in Dominik Wilgenbus’ Inszenierungen der Opern »Die Welt auf dem Mond« und »Orlando Paladino« von Joseph Haydn. 2006 sang er im Münchener Prinzregententheater in Mozarts »Die Gärtnerin aus Liebe« den Don Anchise und den Lenski in »Eugen Onegin« von Tschaikowsky.

Daneben umfasst sein Konzertrepertoire viele Standards der klassischen und romantischen Oratorienliteratur wie etwa Haydns »Schöpfung« und »Jahreszeiten«, Mozarts »Requiem« und Mendelssohns Werke.

 

 
Ursula Mühlberger

Ursula Mühlberger

Das Studium des Gesanges absolvierte Ursula Mühlberger am Richard-Strauss-Konservatorium München bei Prof. Michael Schopper und Frau Kammersängerin Julie Kaufmann. Ihren erfolgreichen Abschluss machte sie im Konzertfach Lied und Oratorium.

Seither ist Ursula Mühlberger als Gesangslehrerin an der Musikschule Plattling tätig. Daneben ist sie als Mitglied im Extrachor der Bayerischen Staatsoper München, u. a. unter der Leitung von Generalmusikdirektor Zubin Metha zu hören. Ebenso ist Ursula Mühlberger bei zahlreichen Liederabenden und Kirchenkonzerten eine äußerst gern geholte Solistin. Bekannt geworden ist Ursula Mühlberger auch nicht zuletzt als Solistin am Hohen Dom zu Passau.

 
Heidelinde Schmid

Heidelinde Schmid

Heidelinde Schmid erblickte 1976 in Starnberg das Licht der Welt. Während ihrer Schulzeit war sie Jungstudentin am Mozarteum in Salzburg bei Kjellaug Tesaker. Nach dem Abitur 1995 begann sie ihr Studium an der Musikhochschule München bei Prof. Adalbert Kraus.

Ab dem Jahre 1999 erhielt sie Unterricht bei Fenna Kuegel-Seifried. Nach dem Examen im März 2002 begann sie ein Aufbaustudium für die Fortbildungsklasse und erhält seitdem Gesangsunterricht bei Prof. Josef Loibl. Heidelinde Schmid war an unzähligen Produktionen beteiligt: An der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München, als Sirene in »King Arthur« (H. Purcell), Isabella in »L'inganno felice« (G. Rossini), Florinda in »Rodrigo« (G. F. Händel) und als Contessa in »Le nozze di Figaro« (W. A. Mozart).

Im Novenber 2003 sang sie die Elisabeth in einem Konzert des Richard Wagner-Vereins zur Vorstellung der Französischen Neuausgabe des »Thannhäuser« in München und Mainz.

Seit Dezember 2004 Engagement beim »Freien Landestheater Bayern« als Mimi in »La boheme« von G. Puccini.

 
Jela Špitková

Jela Špitková

Als Sechsjährige begann sich Jela Špitková an der Musikschule ihrer Heimatstadt Nové Mesto nad Váhom dem Geigenspiel zu widmen. Diese Ausbildung setzte sie am Konservatorium Bratislava in der Klasse von Prof. Albín Vrteľ fort. Schon während dieses Studienabschnittes begann sie, im Ausland zu konzertieren und repräsentierte die ehemalige ČSSR in Deutschland, Großbritannien, Italien, Polen, in den Niederlanden sowie in der Schweiz. Sie spielte damals jährlich in etwa 50 Konzerten. Im vierten Studienjahr wurde sie gemeinsam mit Edita Gruberová und Marián Lapšanský ausgewählt, die ČSSR auf einer Tournee durch die Niederlande zu vertreten. Ein Jahr später spielte sie zum ersten Mal als Solistin das Violinkonzert von Brahms, als sie mit der Slowakischen Philharmonie auf einer Tournee in Großbritannien auftrat. Im sechsten Studienjahr spielte sie wieder in England, als sie unter der Schirmherrschaft von Yehudi Menuhin per Wettbewerb die Stelle der Konzertmeisterin des European Youth Orchestra gewann. Mit diesem Orchester trat sie auch vor der Mutter Königin Elisabeths auf.

 

Künstler

Friedrich Köhler

Friedrich Köhler

Der gelernte Maschinenbauingenieur Friedrich Köhler, geb. 1955 in Würzburg, gründet 1991 als selbstständiger Figurenspieler das Figurentheater Friedrich Köhler. Seit 1992 arbeitet er mit dem Theater Spielberg Würzburg – Leitung Norbert Böll – zusammen. Es entstanden sowohl Inszenierungen für Erwachsene als auch für Kinder – 2010 in Zusammenarbeit mit Susanne Caspar, Theater zwischen den Welten – das Stück Opa und sein Engel.

Im Mittelpunkt steht dabei Antons Opa, der immer schon sehr viel Glück hatte. Er bekommt regelmäßig Besuch von seinem Enkel Anton. Dem erzählt er spannende Geschichten aus seiner Jugendzeit. Da war z. B. die Sache mit dem Wildbienenastlochhonig. Sein Enkel Anton glaubt ihm jedes Wort und will immer mehr und gefährlichere Geschichten aus Opas Leben hören. Aber auch Anton scheint eine Menge Glück zu haben. Nun ja, sein Opa wohnt unter dem Dach einer alten Schmiede, von der nur noch der rostige Aufzug übrig geblieben ist. Nicht ganz ungefährlich und viel Arbeit für Opas treuen besten Freund.

 
Karl Schleinkofer

Karl Schleinkofer

1951 geboren in Passau
1972–1978 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. H. Kaspar und Prof. H. Baschang
Lebt und arbeitet in Passau


Preise
1996 Herbert Boeckl Preis – Rupertinum Salzburg
1999 Jahrespreis für Bildende Künste – der Bayer. Akademie der Schönen Künste München
2005 Kulturpreis der Dr. Franz und Astrid Ritter Stiftung für Bildende Kunst


Ausstellungen (Auswahl)
1986 Galerie Ariadne,Wien;
1991 Galerie van de Loo, München;
1994 Galerie Würth, Künzelsau;
1997 Museum Moderner Kunst, Stiftung Wörlen, Passau;
2000 Kunstverein Passau;
2004 Galerie Arte Giani, Frankfurt; Ausstellungsbeteiligungen in Budapest, Wien, Salzburg, München, Frankfurt


Karl Schleinkofer über sein künstlerisches Schaffen:
»Der Schwerpunkt meiner künstlerischen Tätigkeit liegt seit langem bei der einfachen Bleistiftzeichnung. Mit ihr bilde ich nichts Gegenständliches ab, sondern gebe einem erarbeiteten Formenvokabular den Raum, sich weitgehend selbst zu organisieren. Diese Art des Zeichnens stellt das Finden einer unvorhersehbaren Form in den Mittelpunkt des Bildgeschehens. Der Sammeltitel Kollektive weist daher in Richtung dieser Suche eines unbekannten, überpersönlichen Ganzen.«

 
Rupert Gottfried Frieberger

Rupert Gottfried Frieberger

Rupert Gottfried Frieberger, geboren 1951, mehrfacher Akademiker, Professor, ist seit 1969 Praemonstratenser von Schlägl und als Cantor und Stiftskapellmeister für die musikalischen Belange verantwortlich.

Er ist künstlerischer und wissenschaftlicher Leiter der Internationalen Schlägler Musikseminare, lehrt an der Universität Salzburg an den Instituten für Musikwissenschaft und Liturgiewissenschaft, an der Musikuniversität Wien Improvisation und Aufführungspraxis und ist als Organist, Dirigent und Komponist in ganz Europa mit Konzerten, Fernseh- und Radioaufnahmen und Tonträgerproduktionen erfolgreich hervorgetreten. Der Improvisationspreis von Haarlem(1974), das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich(1990), der oö. Landeskulturpreis(1993) oder die Ernennung zum königlichen Ritter von Oranjen-Nassau(1990) sind nur einige Auszeichnungen, die die fachliche Anerkennung und allgemeine Wertschätzung seiner Tätigkeit wiederspiegeln.

 
Otto Müller

Otto Müller

1958 geboren in Passau
1978 Abitur am Maristengymnasium Fürstenzell
1980–1985 Studium der Architektur an der TU München
1985–1998 als Achitekt in verschiedenen Büros tätig

1991 Sommerakademie am Bauhaus in Dessau

seit 1998 freischaffend als Zeichner und Maler

1995 Schwäbischer Kunstsommer der Universität Augsburg „Kunst leben“ in Irsee Zeichenklasse von Prof. Klaus Vogelgesang

1997–2001 Jährliche Teilnahme am Schwäbischen Kunstsommer der Universität Augsburg »Kunst leben« in Irsee

Zeichenklasse von Prof. Rudolf Schoofs
Malklasse von Prof. Rudolf Schoofs
Radierung bei Prof. Siegfried Kaden und Klaus Teltschik
Großformatige Malerei bei Peter Casagrande
Radierung bei Prof. Johannes Hewel und Klaus Teltschik

 
Waltraud Danzig

Waltraud Danzig

Die Arbeitsschwerpunkte von Waltraud Danzig sind Lithographie und Tondruck. Während bei der Lithographie, dem Steindruck, eine Steinplatte als Druckstock dient, verwendet Waltraud Danzig für ihre Tondrucke ein Gebilde aus feuchtem Ton.

Waltraud Danzig bevorzugt eine serielle Arbeitsweise, wobei die Auseinandersetzung zwischen Bildidee, Material und spontaner Ausdrucksbewegung im Zentrum des Arbeitsprozesses steht. Durch formale Reduktion soll die Bildaussage offen und vieldeutig bleiben.

 

Dirigenten

Klaus Wegerbauer

Klaus Wegerbauer

Klaus Wegerbauer wurde 1975 in Passau geboren. Bereits mit 15 Jahren ging er an die Berufsfachschule Altötting und begann ein Aufbaustudium für Kirchenmusik. Ein Jahr später wechselte er nach Regensburg und studierte dort Kirchenmusik. Während dieser Zeit erhielt er Unterricht bei Prof. Martin Kellhuber in Orgel sowie Chorleitung beim Leiter der Regensburger Domspatzen Roland Büchner.

In diesen Jahren war Klaus Wegerbauer vor allem als Solist bei zahlreichen Konzerten tätig. Erste Erfahrungen im Bereich Chorleitung machte er mit dem Jugendchor Röhrnbach, Jugendchor Waldkirchen ehe er nach dem Studium 1996 den Kirchenchor Hauzenberg übernahm. Dort ist er seit 1997 als hauptamtlicher Organist und Chorleiter tätig ist.

Von 1995 bis 2002 leitete er erfolgreich die Musikschule Röhrnbach. Daneben war er noch Mitglied im Chor des Südostbayerischen Städtetheaters Passau. Außerdem übernahm er die Leitung der Chorgemeinschaft Hauzenberg sowie des Gospelchors »New Spirit« in Hauzenberg.

Von 2003 bis 2007 studierte Klaus Wegerbauer Orchesterleitung bei Prof. Ingo Ingensand an der Anton Bruckner Universität in Linz. Dabei besuchte er Meisterkurse wie z. B. bei Helmuth Rilling an der Bachakademie Stuttgart. Nebenher besuchte er unzählige Kurse im Bereich Orgel wie z. B. bei Klemens Schnorr (Freiburg), Peter Eben oder Peter Planjavski (Wien). Seit 2006 ist ihm zusammen mit Dr. Gerhard Lang die Gesamtleitung der Kulturwochen Hauzenberg unterstellt.

 

Ensembles

Blechschaden

Blechschaden

Die Gruppe »Blechschaden« aus München präsentierte 2014 in Hauzenberg unter der Leitung von Bob Ross ein Konzert der Spitzenklasse!

Münchens Kult-Ensemble, das heuer 2014 sein 30-jähriges Jubiläum feierte, zauberte in Hauzenberg einen rasanten Stilmix von Klassik bis Pop auf die Bühne. Zweimal haben sie schon den Deutschen Schallplattenpreis »Echo Klassik« bekommen und geben mittlerweile über fünfzig Konzerte im Jahr. Soeben ist die neue CD erschienen »30 Jahre Blechschaden – Die Großen Erfolge«. Blechbläsersound der Spitzenklasse in gewohnt brillanter Virtuosität – ein Muss für jeden Musikliebhaber!

 

 
Netnakisum

Netnakisum

Künstler

deeLinde Cello+Voc
Claudia Schwab Violine+Voc
Marie-Theres Härtel Violine Viola+Voc

Netnakisum wurde 2004 mit der Idee gegründet, das bereits vorhandene Tanzmusikrepertoire mit eigener Musik zu erweitern und Konzerte zu spielen. Mit Hermann Härtel jun. (1. Geige), Magdalena Zenz (2. Geige), Marie-Theres Härtel (Bratsche), Linde Härtel (Cello), unternahm das Ensemble Reisen nach Regen zum »Drumherum Festival«, Brüssel, Konzerthaus Wien und die Volksmusikmatrix. 2006 wechselt die Besetzung und Johanna Kugler steigt ein. Hermann Härtel jun. steigt aus. Den langjährigen Wunsch nach einer CD-Produktion und einer Veröffentlichung, erfüllt sich die Gruppe 2007 mit ihrem ersten Album »Netnakisum«.

Auftritte im In-und Ausland folgen. Im Herbst 2009 erscheint das zweite Album »Nutville«. Die ultimative CD- Release Party findet im Ost-Klub Wien statt. Mit 2010 verlässt Johanna Kugler nach einer wundervollen Zusammenarbeit Netnakisum. Aus dem Quartett wird ein Trio. Eine neue Netnakisum Ära beginnt. 2010 wird »Das Geheimnis der Alpenstube« unter der Regie von Markus Kupferblum in Wien Uraufgeführt. Das Live Album DVD+CD dazu erscheint 2011 im Frühjahr. Somit ist das Dritte Album der Band geboren.2012 macht sich die Band auf die Suche nach neuen Entdeckungen und entdeckt: Matthias Schriefl auf der Trompete. Eine wunderschöne Zeit des Musizierens und Tourens beginnt … Ebenso im selben Jahr verabschiedet sich Magdalena Zenz nach vielen tollen Jahren.

 
Chorgemeinschaft  St. Vitus Hauzenberg

Chorgemeinschaft St. Vitus Hauzenberg

Der Klangkörper besteht aus etwa 70 Sängerinnen und Sängern. Es ist dem Dirigenten ein Anliegen auch Sängerinnen und Sänger aus den umliegenden Gemeinden zu akquirieren. Seit seiner Gründung brachte diese Konstellation bereits großartige Erfolge ein wie die Aufführung der »Theresien-Messe« und »Nelson-Messe« von Joseph Haydn. Ebenso war der Chor an der Darbietung des »Requiem« von W. A. Mozart im Rahmen der Kulturwochen Hauzenberg beteiligt und führte auch schon Oratorien wie Haydns »Schöpfung«, Mendelssohns »Elias« und »Lobgesang« sowie das »Deutsche Requiem« von Brahms mit großartigem Erfolg auf.

 
Symphonisches Orchester Hauzenberg

Symphonisches Orchester Hauzenberg

Das Symphonische Orchester Hauzenberg wurde erstmals für ein solches Projekt wie die Aufführung der »Schöpfung« zusammengestellt. Das Orchester besteht hauptsächlich aus Musikern des Passauer Raumes. Den Streicherpart übernimmt im Wesentlichen das Passauer Kammerorchester unter ihrem Konzertmeister Klaus Albrecht. Die Bläser setzen sich aus verschiednen Orchestern zusammen: Bayerischer Rundfunk, Münchner Philharmoniker, Stadttheater Passau sowie Studenten der Anton Bruckner Universität Linz.

 
Jeremias Flickschuster Jazzband

Jeremias Flickschuster Jazzband

Vor gut 40 Jahren gründeten jazzbegeisterte Amateurmusiker eine Jazzcombo in Vilshofen.

Die Besetzung der Jeremias Flickschuster Big Band hat im Laufe der Zeit ständig gewechselt. An die 60 Mitglieder hatte die Kapelle schon. Viele blieben ihr über Jahre, manche über Jahrzehnte treu, viele mussten aber auch aufhören, weil ihr Lebensweg sie von Vilshofen wegführte. Das Repertoire ständig an neue Besetzungen und Mitspieler anzupassen, war die anspruchsvolle Aufgabe des Bandleaders Bert Umminger. Gelegentlich musste auch fast von vorne begonnen werden.

Die Musiker spielen hier aus Spaß an der Freud. Die Proben, der ironische Schlagabtausch zwischen Bläsern und Rhythmusgruppe, der gemeinsame Wirtshausbesuch nach der Freitagsprobe, das alles ist für sie ein fester Bestandteil ihres Lebens geworden.

Für die Mitglieder war die Band aber auch Musik- und Jazzschule. Viele Musiktalente sind mit ihr großgeworden, auch professionelle Musiker sind aus ihr hervorgegangen. Schon deshalb können sich die Flickschuster guten Gewissens als Nachwuchsband bezeichnen. Das jüngste Mitglied ist gerade mal 18 Jahre alt (Allerdings zählt das älteste bereits 66 Jahre).


jeremias flickschuster jazzband big

 
Resonanz Quartett

Resonanz Quartett

Künstler

Johannes Sonnberger 1. Violine
Astrid Resch 2. Violine
Daniela Mülleder Viola
Wolfgang Rieger Violincello

Das Resonanzquartett unter Leitung von Prof. Johannes Sonnberger und Astrid Resch ist seit vielen Jahren in der oberösterreichischen Musikszene zu Hause. Sie interessieren sich für die ganze Bandbreite der Kammermusik, vor allem auch für zeitgenössische Werke.

 
Daius Quintett

Daius Quintett

Künstler

D eutschland – Gabriele Kindler (Oboe)
A ustria – Kathrin Moser (Klarinette)
I talien – Nadja Perathoner (Fagott)
U ngarn – Ildiko Deak (Flöte)
S chweden – Madeleine Dahlberg (Horn)

Die Solistinnen sind f ührende Bläserinnen des Bruckner Orchesters Linz und schlossen sich 2001 auf Initiative des Bruckner-Hauses zum DAIUS Quintett zusammen. Beim Konzert in Hauzenberg musizieren sie zusammen mit Ingo Ingensand. Er war von 2000 - 2002 künstlerischer Leiter des Brucknerorchesters Linz, dessen Resident Conductor er gegenwärtig ist.

 

 

 
Trio Ondine

Trio Ondine

Künstler

Martin Qvist Hansen (Dänemark) Klavier
Erik Heide (Schweden) Violine
Jonathan Slaatto (Norwegen) Violincello

Das Trio Ondine, nach Ravels Gaspart de la Nuit benannt, wurde 1999 gegründet und hat sich schon bald als eines der erfolgreichsten jungen europäischen Kammermusikgruppen etabliert.

Die jungen skandinavischen Musiker, laut »Frankfurter Allgemeiner Zeitung« die Shooting Stars der europäischen Kammermusikszene, sind in großen europäischen Konzertsälen zu Hause und traten bereits bei bekannten internationalen Festivals mit großem Erfolg auf.

Sie sind Preisträger von zahlreichen Wettbewerben, zuletzt international stark beachtet waren die Preise 2002 beim ARD Musikwettbewerb in München und 2003 beim Melbourne International Chambermusik Competition.

 

 
Bavarian Chamber Brass

Bavarian Chamber Brass

Die Mitglieder des Blechbläserquintetts »Bavarian Chamber Brass« sind allesamt hervorragende Solisten und in bedeutenden Orchestern wie den Münchner oder den Dresdner Philharmonikern tätig.

Die fünf Musiker überzeugen durch perfektes Handwerk, Spielfreude und differenziertes Ensemblespiel. Das Repertoire des Blechbläserensembles reicht von Werken aus der Renaissance, über Barock, Klassik und Romantik bis hin zur Musik des 20. Jahrhunderts. Moderne, zeitgenössische Kompositionen sind ebenso Bestandteil des Repertoires sowie Arrangements von »Klassikern« des Jazz und Swing. Zum unverwechselbaren Klangerlebnis wird Bavarian Chamber Brass nicht zuletzt durch seine originellen Interpretationen von Werken, die sich stilistisch an der Bayerischen Musiktradition anlehnen.

Neben seiner regen Konzerttätigkeit spielt Bavarian Chamber Brass bevorzugt zur musikalischen Umrahmung exklusiver Events und Image-Veranstaltungen, so z. B. für die Bayerische Staatskanzlei, das Bayerische Kultusministerium, den Export Club Bayern, die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien, u. a.

 
Klaus Paier Trio

Klaus Paier Trio

Künstler

Klaus Paier – Akkordeon, Bandoneon
Stefan Gferrer – Bass
Roman Werni – Drums

Stefan Gferrer und Roman Werni sind seit vielen Jahren die musikalischen Weg-begleiter des Kärntner Akkordeonisten und Bandoneonspielers Klaus Paier.

Die Besetzung Akkordeon, Bandoneon/Bass/Schlagzeug ist eine jedoch eher selten anzutreffende Kombination von Instrumenten. Umso höher müssen Erfolg und Sympathie gewertet werden, mit dem das Trio weltweit gefeiert wird. Ob in Paris, Stockholm, Warschau oder Israel, in den fast immer ausverkauften Konzerthallen und Jazz-Clubs reagiert das Publikum begeistert, lobt die Kritik die überragende Musikalität des Ensembles.

In den Kompositionen von Klaus Paier finden sich all jene Einflüsse und Stilelemente wieder, mit denen sich der Akkordeonist im Laufe seiner bisherigen Karriere auseinandergesetzt hat: die komplexe Spontaneität des Jazz, die temperamentvolle Leidenschaft des Tango Nuevo, das disziplinierte Moment europäischer Klassik, die vielschichtige Tradition europäischer Volksmusik. Mit einer geradezu selbstverständlichen Hingabe lotet er die verschiedenen Facetten dieser Musik lustvoll aus.

 
Minguet Quartett

Minguet Quartett

Künstler

Ulrich Isfort - 1.Violine
Annette Reisinger - 2.Violine
Irene Schwalb - Viola
Matthias Diener - Violoncello

Das in Köln beheimate Minguet Quartett wurde 1988 gegründet und spielt in seiner heutigen Besetzung mit Ulrich Isfort (Violine I), Annette Reisinger (Violine II), Irene Schwalb (Viola) und Matthias Diener (Violoncello). Sein Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18.Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen - für das Minguet Quartett ist dieser Gedanke künstlerisches Programm.

Die vier Musiker absolvierten ihr Kammermusikstudium an der Folkwang-Hochschule Essen und erhielten darüber hinaus wichtige Impulse durch die Zusammenarbeit mit Walter Levin (LaSalle Quartett) sowie den Mitgliedern des Amadeus, Melos und Alban Berg Quartetts.

Verschiedene Stipendien, Förderpreise und Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben verhalfen dem Ensemble früh zu Auftritten im In- und Ausland.
1997 erhielt es einen Lehrauftrag für Kammermusik an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

Heute zählt das Minguet Quartett zu den gefragtesten Streichquartetten der jüngeren Generation. Es gastiert in den großen Konzertsälen Europas wie der Londoner Wigmore Hall, der Berliner und der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Wiener Konzerthaus, dem Concertgebouw Amsterdam, sowie beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Bergen International Festival, Festival du Saintes, La Caixa Barcelona, Festival d´Automne Paris, Edinburgh Festival und bei den Berliner Festspielen, Römerbad Musiktagen und den Salzburger Festspielen. Konzertreisen führten das Quartett nach Skandinavien, Zentralasien, Nordafrika, Japan, China und in die USA.

Neben der klassisch-romantischen Literatur konzentriert sich das Ensemble auf die Musik der Moderne und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen. Die erstmalige Gesamtaufnahme und Aufführung der Streichquartettkompositionen von Wolfgang Rihm zählt zu den aktuellen Projekten.

Die Stiftung Kunst und Kultur NRW hat einen Satz wertvoller Instrumente erworben und stellt sie dem Minguet Quartett als Dauerleihgabe zur Verfügung.

 

 
Spark – Die Klassikband

Spark – Die Klassikband

Künstler

Andrea Ritter & Daniel Koschitzki – Flöten
Stefan Glaus – Violine/Viola
Victor Plumettaz – Violoncello
René Randrianarisoa – Klavier

Heiße Kammermusik, die zündet: Fünf Individualisten aus fünf Kulturkreisen (Deutschland, Schweiz, Ungarn, Madagaskar und Freistaat Bayern) vereinen sich zu einem exzentrischen Kollektiv.

Die Gründer des Ensembles, Andrea Ritter und Daniel Koschitzki, sind aus dem weltbesten Blockflötenquartett, dem Amsterdam Loeki Stardust Quartet, hervorgegangen. Gefördert u.a. von der Ernst von Siemens Musikstiftung, greift die Gruppe zu extremen Mitteln und extremen Flöten wie Paetzold-Baß, Modernem Alt oder Helder-Tenor. Zusammen mit dem Geiger Stefan Glaus, dem Cellisten Victor Plumettaz und dem Jazzpianisten René Randrianarisoa entwickeln sie die klassische Moderne weiter und brechen die Grenzen zwischen den Genres auf.

Neben eigenen Stücken und Arrangements spielt Spark Werke international renommierter Komponisten, die zum Teil speziell für die Gruppe geschrieben wurden.

Das Quintett erobert die Bühne mit 30 verschiedenen Flöten, 3 Streichinstrumenten, 2 Pianisten, Melodica, Stimmeinlagen und der Lust am spontan improvisierten Moment. So erklingt anspruchsvolle Musik zum Anfassen.

 

 

 
Duo Stefan Temmingh & Olga Watts

Duo Stefan Temmingh & Olga Watts

Der Blockflötist Stefan Temmingh, geboren 1978 in Kapstadt, lebt in München und stammt aus einer südafrikanisch-holländischen Musikerfamilie. Stefan Temmingh gehört zur jungen Generation von Blockflötisten auf Weltniveau. Als Spezialist für Alte Musik spielt er in zahlreichen Barockensembles und bei namhaften Festivals, beteiligt sich aber auch an verschiedensten Projekten und Uraufführungen von Neuer Musik. Neben Auftritten in Deutschland und Südafrika umfasst seine Konzerttätigkeit zahlreiche Länder in ganz Europa. 2008 wurde Stefan Temmingh mit dem Stipendium für Neue Musik der Stadt München ausgezeichnet. Seine Debüt-CD bei OehmsClassics mit Weltersteinspielungen der Corelli-Sonaten in verzierten Fassungen des 18. Jahrhunderts wurde 2009 von der internationalen Musikpresse begeistert aufgenommen.

Die gebürtige Moskauerin Olga Watts studierte Klavier und Musikwissenschaft am Konservatorium ihrer Heimatstadt sowie Cembalo bei Lars Ulrik Mortensen und Christine Schornsheim an der Münchner Musikhochschule. 1998 legte sie ihr Diplom mit Auszeichnung ab, 2003 folgte das Meisterklassendiplom. Weitere wichtige Anregungen erhielt sie in Meisterkursen bei Menno van Delft und Bob van Asperen sowie in der Zusammenarbeit mit Reinhard Goebel, Frans Brüggen, Thomas Hengelbrock und Giovanni Antonini. 1997 wurde sie in Bayern als Nachwuchskünstlerin für Historische Aufführungspraxis mit dem Ersten Preis geehrt, mit ihrem Ensemble Lyriarte gewann sie 2001/2002 Zweite Preise beim Johann-Heinrich-Schmelzer-Wettbewerb im österreichischen Stift Melk sowie beim Internationalen Kammermusikwettbewerb für historische Instrumente »Premio Bonporti« in Italien. Olga Watts ist eine viel gefragte Spezialistin für Generalbass und Kammermusik, als Cembalobegleiterin trat sie u. a. beim Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig, beim ARD-Wettbewerb in München und bei dem Festival van Vlaanderen in Brügge auf. Seit April 2005 ist sie als Lehrbeauftragte für Korrepetition Historischer Aufführungspraxis an der Münchner Musikhochschule tätig. Auch auf dem CD-Markt ist Olga Watts als Continuo-Cembalistin präsent: So legte sie u. a. die weltweite Ersteinspielung der Violinsonaten op. 4 von Francesco Geminiani und op. 1 von Francesco Maria Veracini, die kompletten »Mysteriensonaten« von Heinrich Ignaz Franz Biber sowie eine Aufnahme mit weiteren Werken von Biber und Luciano Berio vor. Im Nobember 2008 erschien ihre weitere Aufnahme mit Werken von Antonio und Francesco Maria Veracini mit Ensemble Lyriarte.

 
Concilium Musicum Wien

Concilium Musicum Wien

Das Concilium musicum Wien wurde im Jahre 1982 von Paul und Christoph Angerer gegründet, um Werke des 18. Jahrhunderts zu musizieren. Im Laufe seiner Existenz erweiterte sich das Repertoire des Ensembles ständig. Heute ist das Concilium musicum Wien für sein umfangreiches musikalisches Spektrum – von der Musik der Barockzeit bis hin zu Tanzmusik des 19. Jahrhunderts – bekannt. Das Ensemble bringt wertvolle Musik aus den Archiven zum Klingen und rückt selten gespielte Werke der großen Klassiker wieder ins rechte Licht. Es musiziert auf wertvollen historisch originalen und authentischen Instrumenten aus der Zeit vor und um 1800.

Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie zahlreiche Tonträgerproduktionen dokumentieren das vielfältige Repertoire des Concilium musicum Wien.

 
Auryn Quartett

Auryn Quartett

Künstler

Matthias Lingenfelder – 1. Violine
Jens Oppermann – 2. Violine
Stewart Eaton – Viola
Andreas Arndt – Violincello

Das Auryn Quartett, das exklusiv beim Level TACET sämtliche Streichquartette Haydns einspielt, wird in Hauzenberg eine seiner hochgelobten Interpretationen (u.a. ECHO Klassik) vorstellen. Das Minguet Quartett, das zusammen mit dem Auryn Quartett ebenfalls bei TACET das Mendelssohn Oktett eingespielt hat, wird zum Schumann Jahr 2010 (200. Geburtstag des Komponisten) ein Streichquartett desselben zu Gehör bringen.

 
Mnozil Brass – die europäische Spitzenband

Mnozil Brass – die europäische Spitzenband

In ihrer neuesten Show MAGIC MOMENTS werden Mnozil Brass, die sieben Meister des einfühlsamen Blechgesanges, das Publikum berühren und verzaubern.

In fein ziselierten Arrangements und anmutigen Eigenkompositionen kommen die prächtigen Klangfarben ihrer unbezahlbaren Messinginstrumente voll zur Geltung. Mit traumwandlerischer Sicherheit werden Grenzen überschritten und zu Recht in Vergessenheit geratene Werke wieder wach geküsst und es wird einmal mehr darauf hingewiesen, dass die Basis jeder Grundlage das Fundament ist. Vom Feuilleton wurde den sieben Herren schon drei Monate vor der Uraufführung eine packende Transparenz in der Tongebung sowie schauspielerische Inkontin – ähhh Intransposi – ähhh Dings bescheinigt.

Freuen Sie sich daher auf packende zwei Stunden oder, wie der alte Grieche zu sagen pflegte, auf mopsfidele einhundertzwanzig Minuten Theaterentertainmentshowdingsmagicmoments heurekanochmalsdingswahnsinnskonzert.

Mnozil Brass

 
Die Singphoniker

Die Singphoniker

Künstler

Markus Geitner
Daniel Schreiber
Henning Jensen
Michael Mantaj
Christian Schmidt
Berno Scharpf

Scheinbar mühelos beherrschen die Singphoniker die Kunst, Schweres mit Leichtigkeit zu präsentieren und Leichtem Gewicht zu verleihen. Seit fast 30 Jahren besteht das Vokalensemble aus fünf Sängern und einem Pianisten, der auch sängerisch mitwirkt.

Auf einzigartige Weise verbinden sie Ensembleklang und künstlerische Individualität und formen einen Klangkörper von höchster Qualität. Die Singphoniker sind 6 Musikerpersönlichkeiten, die sich immer neu erfinden, ideal ergänzen und zu Höchstleistungen inspirieren. Auf musikalischem Spitzenniveau übertragen sie ihre Hingabe an die Musik unmittelbar auf ihr Publikum.

Die Singphoniker sind regelmäßig bei bedeutenden Konzertreihen und Festivals auf der ganzen Welt zu Gast. Zahlreiche preisgekrönte CD-Einspielungen dokumentieren ihre besondere künstlerische Qualität.

Die Singphoniker

 
Trio Rouge

Trio Rouge

Künstler

Lucilla Galeazzi, Italien Gesang
Michel Godard, Frankreich Tuba, Serpent
Vincent Courtois, Frankreich Cello

Tuba, Cello und Gesang. Das klingt nach Experiment, nach eigenwilligen Kapriolen im Gefolge der Avantgarde. Im Falle des Trio Rouge jedoch greifen die Vorurteile nicht. Denn die drei Musiker widmen sich der italienischen Liedtradition. Der Begriff Canzone ist dabei zu eng gefasst, denn das Spektrum der musikalischen Einfälle und Erbstücke reicht von zärtlichen Liebesliedern über spontan improvisierte Passagen bis hin zu wütenden Widerstandsversen aus dem Ersten Weltkrieg. Kopf des Ensembles ist die italienische Sängerin Lucilla Galeazzi. Geboren in Terni, näherte sie sich der italienischen und speziell der umbrischen Volksmusik, die sie in verschiedenen Projekten verarbeitet hat. Sie hat sich konsequent ihren Platz in der mediterranen Musikszene erarbeitet.

Auf den Tubisten Michel Godard wurde die Musiköffentlichkeit Mitte der Neunziger aufmerksam. Mit seiner auffallenden Individualstilistik und einer schier grenzenlosen Virtuosität erweitert Godard seitdem die Vorstellung der spieltechnischen Möglichkeiten an der Tuba und hat das Renaissance-Instrument Serpent wieder zum Leben erweckt. Vincent Courtois gehört zur internationalen Elite seiner Cello-Generation und ist ebenso in zeitgenössischer Klassik wie im Jazz bewandert. 

Die drei Musiker, alle Meister ihres Faches, haben ein Trio gegründet, das seinesgleichen sucht – inhaltlich, musikalisch und in der Sensibilität, mit der die Musiker ihre Ideen in kreative Klanggebilde mit mediterraner Atmosphäre umsetzen.

 
Vokaltrio Mediaeval

Vokaltrio Mediaeval

Künstler

Ann Maria Friman
Linn Andrea Fuglseth
Torum Östrem Ossum  Gesang
Birger Mistereggen Percussion

Es ist eine faszinierende und einzigartige Klangwelt, in der sich die virtuosen Sopranis-tinnen des norwegischen Trios Mediaeval bewegen. Die New York Times schreibt: »Diese drei Stimmen, vermischt mit einer übernatürlichen Klarheit und Schönheit, bringen sogar einen Agnostiker dazu, einen Funken Göttlichkeit in den jahrhundertealten Manuskripten
zu erkennen.«

Das 1997 in Oslo gegründete Vokalensemble präsentiert sowohl nordische volkstümliche Lieder als auch Eigenbearbeitungen polyphoner mittelalterlicher Balladen aus England, Frankreich und Italien. Konzerte und Radiosendungen der Musike-rinnen waren bereits in ganz Europa zu hören, außerdem touren sie zweimal jährlich durch die usa, wo sie mit ihrem Album Folk Songs 2009 für einen Grammy in der Kategorie Best Chamber Music Performance nominiert waren. Sein zehnjähriges Bestehen feierte das Trio Mediaeval im Frühsommer 2007 beim renommierten Bergen International Festival.

vokaltrio mediaeval big

 
Florian Prey & Rico Gulda

Florian Prey & Rico Gulda

Künstler

Florian Prey Bariton
Rico Gulda Klavier

Florian Prey, Sohn des bekannten Sängers Hermann Prey (gest. 1998), und Rico Gulda, Sohn des ebenso bekannten Pianisten Friedrich Gulda (gest. 2000), haben bei zahlreichen internationalen Auftritten bewiesen, dass hinter ihren Namen mehr steht als die Tradition und das Erbe ihrer bekannten Väter. Musikalisch ergänzen sich die beiden auf eine einzigartige, harmonische Art und Weise. Auf außergewöhnliche Weise bringen sie dem Publikum Franz Schuberts Liederzyklus Die schöne Müllerin dar. Sie nehmen den Zuhörer mit auf eine emotionale Reise des verliebten Müllergesellen, die mit fröhlicher Naivität beginnt und über durchwühlte Seelenlandschaft schließlich in den Freitod führt. Besonders eindrucksvoll gestaltet Prey dabei die innere Leere und Zerbrochenheit des unglücklich Liebenden. Gulda agiert nuancenreich als äquivalenter Partner.

 
Martin Gasselsberger Trio

Martin Gasselsberger Trio

Künstler

Martin Gasselsberger Piano
Roland Kramer Double Bass
Gerald Endstrasser Drums

Martin Gasselsberger wurde im März 2010 vom Musikmagazin Concerto erneut zum Österreichischen Jazzmusiker des Jahres gewählt, eine Auszeichnung, die zu einem großen Teil auf das aufstrebende künstlerische Wirken seines Trios zurückzuführen ist. Mit dem brandneuen Album As it is erschafft mg3 (Martin Gasselsberger Trio) einen eigenständigen, unnachahmlichen Sound. Die drei Musiker kommunizieren auf eine Art und Weise miteinander, die die Verbundenheit und Vertrautheit in jedem Moment spürbar macht. Das Spektrum, das sie dabei abdecken, reicht von schwebenden Instrumentalstücken bis hin zu souljazzig treibenden Improvisationen.

 
Tecchler Trio

Tecchler Trio

Künstler

Benjamin Egeli Klavier
Ester Hoppe Violine
Maximilian Hornung Violoncello

Eeines der führenden Ensembles der heutigen Zeit. Das in Zürich beheimatete Tecchler Trio war 1. Preisträger beim ARD- Musikwettbewerb 2007 in München, der weltweit als einer der renommiertesten und wichtigsten Wettbewerbe seiner Art gilt. Die drei Musiker konnten ihren Ruf als Klaviertrio der Spitzenklasse seit ihrer Gründung im Jahre 2003 kontinuierlich weiter festigen und feierten seitdem glänzende Erfolge.

… »In der Ausdruckskraft betören die drei mit brillanten Klängen und eröffnen so ein Füllhorn interpretatorisch-spieltechnischer Raffinesse.« …

tecchler trio big

 
Federspiel

Federspiel

Künstler

Frederic Alvorado-Dupuy klar, voc
Simon Zöchbauer trp, flgh, voc, zit
Philip Haas trp, flgh, voc
Ayac Jiminez-Salvador trp, flgh, voc
Thomas Winalek pos, btrp, voc
Matthias Werner pos, voc
Robert Puhr tb, git, voc

Kreativität, Spontaneität und Spielwitz werden von den Mitgliedern des Bläserensembles Federspiel großgeschrieben. 2005 haben sich sieben junge Musikstudenten aus Wien zur Gruppe Federspiel zusammengeschlossen.

Volksmusik aus Österreich und den ehemaligen Kronländern Österreich-Ungarns – neu inspiriert und in einem ganz spezifischen neuen Sound, immer mit einem Schuss Humor und Selbstironie – zählt zum Repertoire dieser jungen Band.

Somit gehören neben den vertrauten Polkas, Walzern und Märschen auch der Csardas aus Ungarn und der Slowakei zur musikalischen Sprache des Ensembles. Dazu kommen Eigenkompositionen, die durch Herkunft und Hintergrund jedes einzelnen Musikers geprägt sind.

Federspiel

 
Apollon Musagete Quartett

Apollon Musagete Quartett

Künstler

Pawel Zalejski Violine
Bartosz Zachlod Violine
Piotr Szumiel Viola
Piotr Skweres Violoncello

Das aus Polen stammende Apollon Musagete Quartett besteht aus vier Ausnahmemusikern, die bereits in fast allen musikalischen Bereichen Erfahrungen gesammelt haben und für die die Königsdisziplin Streichquartett zur Leidenschaft und Berufung wurde.

Die Musikphilosophie des Apollon Musagete Quartetts entspricht dem Tanz des griechischen Gottes Apollon mit seinen Musen, der eine Synthese aller darstellenden Künste symbolisiert.
In seinem nunmehr schon langjährigen Bestehen verschaffte sich das Apollon Musagete Quartett nicht nur Anerkennung bei den Kritikern, sondern auch bei den Jurys bedeutender internationaler Musikwettbewerbe. Spätestens nach dem Gewinn des 1. Preises und beinahe aller Sonderpreise beim 57. ARD Musikwettbewerb in München etablierte sich das Ensemble schnell als feste Größe innerhalb der Musikszene und gastierte seither bei allen großen und bedeutenden Musikfestivals und Konzertsälen auf der ganzen Welt.

Apollon Musagete Quartett

 
Gershwin Piano Quartet

Gershwin Piano Quartet

Künstler

André Desponds Piano
Stefan Wirth Piano
Benjamin Engeli Piano
Mischa Cheung Piano

Das Gershwin Piano Quartet wirft neues Licht auf die Musik von George Gershwin. Vier Pianisten an vier Flügeln spielen, arrangieren und improvisieren über einige von Gershwins beliebtesten Songs und Orchesterwerken, wie z. B. »Rhapsody in Blue«, »An American in Paris« oder »I Got Rhythm«. Die Originalversionen werden von den Quartett-Mitgliedern für die ungewöhnliche Besetzung von vier Flügeln umgearbeitet und führen so zu einem neuartigen und aufregenden Konzerterlebnis.

Das Gershwin Piano Quartet wurde 1996 von André Desponds gegründet. Es hat sein Programm mit großem Erfolg und beeindruckender medialer Resonanz in ganz Europa, Südamerika, China sowie im Nahen Osten präsentiert. So war das Quartett unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival, im KKL Luzern, beim Festival de Menton, beim Athens Festival, beim Baalbek International Festival im Libanon, im Oriental Art Center Shanghai oder beim Mozarteo Brasileiro in São Paulo zu Gast.

Gershwin Piano Quartet

 
Brassessoires

Brassessoires

Künstler

Christina Schauer Tuba und Sologesang
Isabella Hauser 1. Trompete
Nora Karl 2. Trompete und Sologesang
Katharina Schnetzinger Posaune
Franziska Lehner Horn

Brassessoires Fünf junge Blechbläserinnen musizieren auf professionellem Niveau zusammen in einer klassischen Brass-Quintett-Besetzung. Wie zu erwarten, sollen bei einem Frauenensemble die weiblichen Aspekte der Blasmusik besonders betont werden. Neben Outfit und Repertoire wirkt sich das natürlich auch auf die Konzertgestaltung und die Ideen zwischen den Zeilen aus.

Im aktuellen Programm »Ladies’ night« wird der musikalische Bogen von zeitgenössischen Originalkompositionen für diese Besetzung über (Eigen-) Arrangements aus den Genres Pop, Jazz, Chanson und Volksmusik gespannt. Gespickt mit Geschichten, Märchen und Anekdoten aus der weiblichen Sicht der Blasmusik, darf man sich auf einen unterhaltsamen Abend freuen.

Brassessoires

 
Percussion x4

Percussion x4

Künstler

Stefan Gagelmann
Jörg Hannabach
Sebastian Förschl
Guido Rückl

Wer bei dem Begriff Kammermusikkonzert automatisch an Streichquartett oder Klaviertrio denkt, wird überrascht sein, dass auch Schlagzeug-Kammermusik als ein fester Bestandteil dieser Gattung angesehen wird.

An die 100 Instrumente – klassische wie Große Trommel, Kleine Trommel, Becken und Triangel, exotische wie Löwengebrüll, Blechdosen, Blasmuschel – kommen zum Einsatz. Von donnernden Trommeln bis zu feinen zarten Klangstäben, Instrumente aus fünf Kontinenten, bekannte und völlig neue Klangfarben, von Solo- bis Quartett-Besetzung.

 

Schriftsteller

Michael Köhlmeier

Michael Köhlmeier

Der österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier studierte 1970 bis 1978 Politikwissenschaft und Germanistik in Marburg sowie Mathematik und Philosophie in Gießen und Frankfurt am Main. Seit Anfang der 1980er Jahre ist ein umfangreiches Romanwerk entstanden. Seine Romane sind zum Teil auch als Hörbücher erschienen. Sehr erfolgreich waren seine vom Radiosender Ö1 ausgestrahlten freien Nacherzählungen antiker Sagenstoffe und biblischer Geschichten, die später auch in CD-Editionen und als Bücher im Piper Verlag, München, erschienen sind (»Sagen des klassischen Altertums«, »Telemach«, »Die Nibelungen neu erzählt«, »Geschichten von der Bibel«).

Seit 2007 wird auf BR-alpha die 80-teilige Sendereihe Mythen – Michael Köhlmeier er­zählt Sagen des klassischen Altertums aus-
gestrahlt, in welcher er griechische Sagen ungemein lebendig und wirklichkeitsnah frei nacherzählt.

Verschiedene Romane und Erzählungen sind im Zsolnay und Deuticke Verlag, Wien erschienen.

Michael Köhlmeier wurde mit verschiedenen Auszeichnungen und Ehrungen bedacht, u. a. 1993 ORF-Hörspielpreis, und war 2007 Finalist beim Deutschen Buchpreis.

 
Bernhard Setzwein

Bernhard Setzwein

Bernhard Setzwein, geboren 1960 in München, Germanist, vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet, lebt heute als freier Autor in Waldmünchen an der Grenze zwischen Oberpfälzer und Böhmerwald.

Zu veröffentlichen begann Setzwein mit schmalen Gedichtbänden in bairscher Mundart – vareck (1978) und Hobdz mi gern (1980). Es folgten Romane wie Brandwunden, hochgelobt von Peter Härtling, bis zu Der neue Ton im Jahr 2012. Dazu Theaterstücke, Radio-Features und nicht zuletzt monatlich eine Glosse in der Bayerischen Staatszeitung.

Kennzeichnend in Setzweins Werk ist das Bairische: nicht das Krachlederne und das heile Bergpanorama, sondern die Liebe zur Heimat und zu ihrer Sprache. Sein leiser Humor macht die Texte so gefährlich. Setzwein geht es weniger darum, dass eine Geschichte wahr ist, sondern darum, dass sie gut erzählt wird. Und beim Gidibauer sicher spannend vorgelesen …

 

 
Rainer Kunze

Rainer Kunze

Reiner Kunze, geb. 1933 in Oelsnitz/Erzgebirge, studierte Philosophie und Journalistik, arbeitete als wissenschaftlicher Assistent mit Lehrauftrag und musste 1959 die Leipziger Universität aus politischen Gründen verlassen. Seit 1962 freiberuflicher Schriftsteller. 1976 Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR, 1977 Übersiedlung in die BRD. 1988/89 Gastdozenturen für Poetik an den Universitäten München und Würzburg.

Reiner Kunze wurde mit zahlreichen Literaturpreisen, Auszeichnungen und Orden geehrt. Zuletzt erschienen von ihm der Gedichtband »Lindennacht«, Frankfurt am Main 2007, und »Mensch im Wort«, dreißig Antworten auf Fragen von Jürgen P. Wallmann, Hauzenberg 2008.

 
Ulrich Schacht

Ulrich Schacht

Ulrich Schacht, geboren 1951 in Stollberg/Erzgebirge, wuchs in Wismar auf.

Studium der ev. Theologie und Religionspädagogik.
Verhaftung wegen »staatsfeindlicher Hetze« und Verurteilung zu 7 Jahren Freiheitsentzug. Nach fast 4 Jahren Haft als Regimekritiker 1976 Entlassung in die Bundesrepublik.

1977–1998 wohnhaft in Hamburg, dort Studium der Politikwissenschaften und der Philosophie.

Von 1987 an Leitung des Ressort Kulturpolitik der Welt am Sonntag.

1998 Übersiedlung nach Schweden, seither freischaffender Schriftsteller und Publizist.

Ulrich Schacht ist einer der originärsten zeitgenössischen deutschen Lyriker, ein erstrangiger Erzähler und ein kompromissloser Essayist.
Neben Literaturpreisen erhielt er den Theodor-Wolff-Preis für herausragenden Journalismus. Leben und Werk sind bei Schacht kongruent.

Seine Poesie ist bildstark und von außerordentlicher Dichte. In seinen Erzählungen schreibt er gegen Einäugigkeit, Verdrängen und Vergessen an. Einige seiner Texte gehören zum Besten, was in den letzten Jahrzehnten an deutscher Prosa geschaffen worden ist.

 
Josef Wilfing

Josef Wilfing

Josef Wilfing ist einer der bekanntesten Ermittler. 42 Jahre war er im Polizeidienst tätig, davon 22 Jahre bei der Münchener Mordkommission. Der Vernehmungsspezialist klärte spektakuläre Fälle wie den Sedlmayr- und den Mooshammer-Mord auf, schnappte Serientäter und verhörte Hunderte Kriminelle.

Nach seiner Pensionierung hat Wilfling zwei Bücher über seine Arbeit geschrieben. Mit seinen Geschichten lässt er die Leser tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Er berichtet von spektakulären, oft geradezu unglaublichen Verbrechen. Dabei leuchtet er faszinierende Tathintergründe aus. Wilfling zeigt anhand von spannenden Fällen, wie und warum Menschen morden, und geht der Frage nach, ob tatsächlich jeder von uns zum Mörder werden kann.